Didaktisches Konzept

Didaktisches Konzept

Die Konzeption der Diskursmodule, die im Projekt Wuppertaler WissenschaftsCocktail entstanden sind, haben das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zur aktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik Stammzellenforschung und Klonen zu befähigen. Sie zielen auf Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 - 13 in den Schulformen Realschule, Gesamtschule und Gymnasium ab und können vor allem in folgenden Fächern Anwendung finden: Biologie, Politik/ Sozialwissenschaften, Religion, Ethik und Philosophie.

 

Durch eine fachdidaktisch und methodisch angepasste Herangehensweise wird die Förderung von den für die Auseinandersetzung mit dieser Thematik nötigen Kompetenzen angestrebt. Mit Kompetenzen sind hier die allgemein im Bereich der Bildung für Nachhaltigkeit gültigen Gestaltungskompetenzen gemeint, (vgl. Programm Transfer-21 2007, de Haan/Harenberg 1999: 62; vgl. DGfE 2004). Der Erwerb von Gestaltungskompetenzen kann auch gelöst von der Thematik Stammzellenforschung und Klonen betrachtet und auf andere Themen übertragen werden.

 

Didaktisches Konzept

Ziel ist es, dass die Jugendlichen u.a. die Fähigkeit erlernen, sowohl in Systemen, als auch interdisziplinär und vorausschauend zu denken, zu handeln und argumentieren zu können. Wichtig ist auch die Fähigkeit, weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufzubauen. Gleichzeitig gilt es, die Partizipationsfähigkeit, z.B. die Teilhabe an Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern des schulischen und außerschulischen Lebens, zu stärken.

 

Um diese Fähigkeiten und Kompetenzen auszubilden, wurden die Module von der fachdidaktischen Methodik und Herangehensweise sehr unterschiedlich konzipiert. und auf verschiedene Lernformen und

-situationen zugeschnitten. Um einen Einsatz der Module im regulären Unterricht zu ermöglichen, wurde insbesondere auf Variationsmöglichkeiten innerhalb der Module und zwischen denselben Wert gelegt. Dadurch waren breite Anwendungsmöglichkeiten gewährleistet. Auch wichtig war für eine kreative und abwechslungsreiche Anwendung der Module der Einsatz von verschiedenen Medien. So wurden bspw. auch Medien wie Filme und Videos eingesetzt (siehe auch Modul 6: Videoprojekt) und spielerische Elemente berücksichtigt (siehe auch Modul 4: Kartenspiel). Um die Jugendlichen zu einer kritischen Urteilsbildung zu befähigen und die Fähigkeit zur Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs zu fördern, wurden insbesondere die Dilemma-Methode sowie Pro-Contra-Debatten und Rollenspiele berücksichtigt.